Hallo Bali!

24Juni2016

Endlich wieder Ferien. Wuhuuu. Also raus aus dem kalten Sydney auf zum schönen warmen Bali und die Gili Islands.

Anders als gedacht, ist Bali nicht ganz so der Kulturschock wie damals Thailand. Es sieht irgendwie mehr entwickelt aus, aber auch nicht ganz. Manche Orte waren schon noch in ihrer Entwicklungsphase. Aber fangen wir von vorne an.

Angekommen in Bali erstmal ein Taxi gesucht, um zum Potatoe Head Beach Club zu kommen. Der Verkehr in Bali ist schrecklich und nix für den guten Deutschen Verkehrsregelfanatiker. Niemals könnte ich inmitten all der Rollerfahrer und verrückten Autofahrer, die sich nicht mal an Straßenmarkierungen halten, fahren. Wir hatten dann auch relativ schnell Angst in diesem Verkehrschaos zu sterben und es kam wie es kommen musste, nach weniger als 10 Minuten im Taxi hatten wir unseren ersten Unfall, sollte damit auch nicht das letzte Nahtoderlebnis gewesen sein. Aber dieser Unfall war nicht so dramatisch, die Unfallverursacherin hat unserem Taxifahrer ein paar Scheine in die Hand gedrückt und alles war gegessen. So läuft das wohl auf Bali. Weiter gings zum Beach Club, dort angekommen haben wir den Sonnenuntergang genossen und dann ging es weiter nach Ubud, schönes kleines Dorf mit vielen netten Menschen. Aber die lokalen Taxifahrer zocken einen ziemlich ab, leider sind richtige Taxis mit Taxameter und Uber in den meisten Orten auf Bali verboten, also beibt einem nix anderes übrig als die lokalen Taxis zu nutzen.

In Ubud haben wir an einem Kochkurs teilgenommen und haben super leckeres indonesisches Essen gekocht, leider bin ich viel zu unmotiviert, um sowas täglich für mich selber zu kochen. (Ich koche ja eh nur das nötigste in Australien und meistens so dass es für mehr als eine Mahlzeit reicht.) Aber es war ein cooles Gruppenerlebnis und ich habe einiges über Gewürze und Indonesische Pflanzen gelernt und wie man Kokosöl selber macht.

Weiter gings von Ubud zum Mount Batur um dort den Sonnenaufgang zu sehen, hieß also um 2 Uhr morgens aufstehen und auf gings. Wirklich super Aussicht und mal beeindruckend einen aktiven Vulkan zu sehen. Von dort ging es zu einem riesigen Tempel mit Spinneninvasion...Ich bin irgendwie nicht so beeindruckt von Tempeln, weder von dem noch von Tanah Lot, der auf einem Felsen im Wasser gebaut ist. Ich bin eher so der Landschaftsfreund.

Kurzer Zwischenstopp in Amed und weiter gings auf die Insel Gili Trawangan. Auf der Autofahrt von Amed zur Fähre nach Padang Bay hatten wir dann unser zweites Nahtoderlebnis. Unser Fahrer kam leider viel zu spät und hat dann versucht die Zeit durch seine ziemlich gefährliche Fahrweise wieder einzuholen. Wenn man bedenkt, dass es auf Bali keine Autobahnen gibt sondern nur sehr schmale Gebirgsstraßen mit vielen engen Kurven, dann ist diese Fahrweise schon eher semi angemessen. So kam es dann, dass unser toller Fahrer einfach vor einer Kurve eine ganze Reihe von Autos überholt hat und wir plötzlich mit einer ganzen Reihe von Autos auf der Gegenfahrbahn konfrontiert wurden, sehr guten Bremsen und Reaktionen beider Fahrer sei dank haben wir überlebt. Ein dauerhaft hoher Puls war die ganze Fahrt über angesagt. Wir waren alle froh als wir heile am Hafen angekommen sind und endlich auf der Fähre nach Gili Trawangan waren. Die Gilis sind ein kleines süßes Paradies ohne Autos oder nervige Roller. Nur Pferdekutschen und Fahrräder. Und endlich hat der entspannte Teil des Urlaubes angefangen, 3 Tage nur am Strand liegen und die Sonne genießen. Praktischerweise hatten wir auch eine kleine Hütte direkt am Strand, also war der Weg nicht weit. Leider war grade Ramadan auf Gili Trawangan also ging nicht ganz so viel Party, aber Mushrooms wurden uns trotzdem an jeder Ecke angeboten. Die 3 Tage gingen leider viel zu schnell um und es ging zurück nach Bali für die letzten zwei Nächte. 10 Tage Urlaub gehen einfach viel zu schnell um.

AAAAAAAAAAAAAAAHHHHHH

24Juni2016

Wer hätte gedacht, dass studieren in Australien so stressig sein kann? Ich wurde zwar vorgewarnt, aber diese Intensität habe ich nicht erwartet. Gott sei dank gab es von Mutti zwischendurch ein fettes Carepaket mit Süßigkeiten, also für Frustessen war schonmal gesorgt. Danke dafür, beste Mama auf der Welt. Vier essays innerhalb einer Woche, australischen Politikern hinterherlaufen und dann noch Lesestoff für 4 Fächer sind aber auch mehr als ich jemals für mein Studium in Deutschland machen musste. Aber das erste Semester ist um und es ist alles bestanden. Yes!!! Zwischendurch habe ich das zwar bezweifelt und ich wollte alles hinschmeißen und mein Geld lieber fürs Reisen ausgeben, aber das gute Gewissen hat gesiegt. Reisen wird dann eben auf die Semesterferien verschoben. Die natürlich schon angefangen haben, da ich keine Klausuren schreiben muss, immerhin etwas. Und bald kommen Sophie und Franzi und dann wird der Rest von Australien erkundet. Ich freu mich tierisch auf euch zwei.

Was mir leider niemand vorher verraten hat, ist das Australier Heizungen als eher unwichtig betrachten. Wozu braucht man auch bei einem Kontinent wie Australien Heizungen. Hier ist es doch immer warm. Leider falsch! Auch wenn der Winter kurz ist, er ist trotzdem kalt. Unter 10 Grad sind da keine Seltenheit, vor allem nachts. Unverständlicherweise benutzen die Australier auch im Winter ihre geliebten Klimaanlagen, sei es in der Uni, im Bus oder in öffentlichen Gebäuden. Vielleicht frieren diese Australier aber auch einfach nicht, der Eindruck wird vor allem immer dann bestätigt, wenn man hier und da welche in kurzer Hose und T-Shirt sieht. Ich bin da leider anders, ich friede und da ich nicht erfrieren möchte, habe ich mir direkt mal eine Heizung gekauft. 10€, richtiger Schnapper.

Zwischendurch war auch noch Vivid Sydney. Ein sehr cooles Lichter, Musik und Tonfestival. Ziemlich beeindruckend.

Nothing but paradise

06April2016

No hurry, no worry! It's Fiji time!

FERIEN vom harten Unialltag

25März2016

Nach 4 Wochen Uni ist der ganze Spaß auch schon wieder vorbei, jetzt heißt es erstmal für 3 Wochen Ferien :D und deshalb geht es nächste Woche nach Fiji, ein bisschen entspannen, bevor die Uni wieder losgeht und die restlichen Hausarbeiten geschrieben werden müssen.

Leider ist in Australian der Sommer auch schon wieder um, aber nachdem es wohl der heißeste und längste Sommer der Geschichte war, kann ich das verkraften. Es regnet ständig und man kann höchstens 1-2 Mal pro Woche an den Strand.

Aber bei dem Wetter sind die ganzen Wanderungen und Ausflüge wenigstens nicht mehr ganz so anstrengend. Deswegen waren wir letzte Woche den ganzen Tag in den Blue Mountains und haben uns die Three Sister und irgendwelche Wasserfälle angeguckt. Australien hat wirklich beeindruckende Landschaften.

Ganz anders als erwartet

11März2016

In Deutschland war die Vorlesungszeit doch ziemlich entspannt, obwohl ich dort mehr als doppelt so viele Kurse hatte wie hier. Hier sind es nur 4 Kurse, aber gefühlt 10x so viel Arbeitsaufwand. In drei Jahren Bachelorstudium habe ich nicht annähernd so viel gelesen, wie hier in den ersten zwei Wochen...Aber in 2 Wochen sind schon wieder F  erien und für Masterstudenten sogar gleich mehr als 2 Wochen. Von dem ganzen Stress braucht man eben mehr Erholung. Und in den Ferien gehts dann auf die Fijis mit der süßen Linda, ich freu mich schon.

Ich hab aber nicht nur was für die Uni getan, sondern auch die Umgebung von Sydney erkundet. Wir waren im Royal National Park, bei den Figure 8 Pools und dem Wedding Cake Rock, gott sei dank haben wir erst hinterher gelesen, wie stark einsturzgefährdet der Wedding Cake Rock doch ist, wir dachten vorher, das es so schlimm gar nicht ist, man hat von oben nichts gesehen, aber die Bilder waren dann doch erschreckend. Aber uns ist nichts passiert.

 

G'Day Mates!

28Feb2016

Diese Woche ging dann auch mal die O-Woche meiner Uni los. Komplett anders als in Deutschland. Keine Stadtrundfahrten, keine Schnitzeljagd...Eher Societys kennenlernen, es gibt gefühlt hunderte verschiedene Gruppen (TV, Lego, Fussball, Surfen, Amnesty International, Backen, Kochen, Counter Strike, Minecraft, unsw....,) lustige Spielchen spielen, riesen Wasserrutsche rutschen, ganz viel kostenloses Essen und Trinken, Campusführungen (die UNSW ist einfach eine eigenen kleine Stadt) und jede Menge Workshops, um sich im Uni Alltag zurechtzufinden. Abends gab es entweder BBQs, Open Air Kino, Parties oder Pub Crawls. Eine traditionelle Begrüßung mit Aborigines, Didgeridoo und Gesang gab es auch. Interessante Musik aber nicht wirklich mein Geschmack.

Ganz schön viel los in einer Woche. Morgen gehen dann die ganzen Vorlesungen los. Ich bin gespannt. Hausaufgaben haben wir nämlich auch schon bekommen. Noch ein dezenter kleiner Unterschied zu Deutschen Unis. Dort hatte ich nie Hausaufgaben auf. Aber bei nur 7 Stunden Uni pro Woche kann ich damit leben.

Am Wochenende hieß es dann nochmal die letzten freien Tage genießen. Wir sind nach Manly zu den Australian Open of Surfing 2016 gefahren. Wirklich beeindruckend, wie lange man sich auf so einer Welle halten kann, die wirft einen schon um, wenn man nur im Wasser steht. Aber Ende April gehts mit der Uni ein ganzes Wochenende surfen, mal sehen wie ich mich so anstelle.

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